Seit einem halben Jahr: Uns fehlen 43 – und tausende mehr! – Solidaritäts-Aktionen für Ayotzinapa in Deutschland

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ayotzinapa3Vor einem halben Jahr, am 26.9.2014, wurden in Mexiko 43 Studierende der pädagogischen Fachschule von Ayotzinapa von Polizei und Mitgliedern eines Drogenkartells verschleppt. 6 weitere Menschen wurden dabei getötet, dutzende verletzt. Seitdem protestieren in Mexiko sehr viele Menschen gegen die Gewalt von Staat und Drogenmafia gegen die Bevölkerung. Seit 2006 wurden durch Polizei, Militär und Drogenkartelle – die wie im Fall von Ayotzinapa oft gemeinsam agieren – 130.000 Menschen ermordet und 26.000 verschleppt. Neben Massendemos und Blockaden wurden in verschiedenen Städten und Landkreisen Mexikos Rathäuser und Radiostationen besetzt. Überall auf der Welt gab es seitdem Solidaritätsaktionen.

Auch diesmal wird es in Mexiko, in Deutschland und der ganzen Welt Aktionen, Kundgebungen und Demonstrationen geben. Unten eine Übersicht für Deutschland.

Hier in Deutschland heißt Solidarität mit den Menschen in Mexiko auch Protest gegen die Politik der deutschen Bundesregierung, die die Lügen und die Repression der mexikanischen Regierung unterstützt, Waffenlieferungen zuließ und ein Abkommen zur Zusammenarbeit mit der mexikanischen Polizei unterzeichnen will.

Berlin (Colectivo43)
Protest, Alexanderplatz, Weltzeituhr, 26.3., 19 Uhr

Düsseldorf (¡Alerta!)
Infoveranstaltung, Butze Kneipenkollektiv, 26.3., 19.30 Uhr
Kundgebung, Schadowplatz, 28.3., 13 Uhr

Frankfurt (Frankfurt-Méxiko Gruppe)
Protest, Mexikanisches Konsulat, 26.3.

Göttingen (Mexikaner in Goettingen e.V.)
Kino-Debatte, 26.3.

Hamburg (INIMEX)
Info-Veranstaltung, Ev. Hochschule im Rauhen Haus, 27.3., 19 Uhr

Köln (Mexiko-Initiative Köln/Bonn)
Kundgebung, Hohenzollernbrücke, Kennedy-Ufer, Kaiser-Wilhelm-Statue, 27.3. 16 Uhr

Leipzig (Ayotzinapa Leipzig, Yabasta Leipzig)
Protest, Universitätsstr. Ecke Grimmaische Str. , 26.3., 17:30-18:30 Uhr

Stuttgart (Sin Rostro)
Info-Tisch, Rotebühlplatz, 26.3., 15 Uhr