No Humboldt 21!

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Zusammen mit einem breiten Bündnis von zivilgesellschaftlichen Organisationen haben wir die Kampagne „No Humboldt 21!“ unterzeichnet, die sich gegen das Humboldt-Forum im gerade wieder errichteten Berliner Schloss richtet. Dort sollen die ethnologischen Sammlungen Berlins gezeigt werden, die zum Großteil bei kolonialen Eroberungen und späteren Raubzügen nach Berlin kamen. Die Ausstellung dieser Beutekunst und anderem kolonialem Raubgut im wiedererrichteten Schloss der Hohenzollern, die für den deutschen Kolonialismus und den Raubzug hauptverantwortlich waren, lehnt wir als Respektlosigkeit gegenüber den Opfern und ihren Nachfahren ab.

Gemeinsam fordern wir die Aussetzung der Arbeit am Humboldt-Forum im Berliner Schloss und eine breite öffentliche Debatte: Das vorliegende Konzept verletzt die Würde und die Eigentumsrechte von Menschen in allen Teilen der Welt, ist eurozentrisch und restaurativ. Es steht einem gleichberechtigten Zusammenleben in der Migrationsgesellschaft entgegen.

Unter www.no-humboldt21.de findet ihr weitere Infos zur Kampagne – dort könnt ihr den Aufruf als Einzelpersonen und Organisationen ebenfalls unterzeichnen. – Gerne weiterverbreiten!

Hier auch die spanische Übersetzung des Aufrufs.